Bundesrat und Bundestag: Neuntes Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes verabschiedet
Der Bundesrat und Bundestag haben die neue Fassung des Neuntes Gesetzes zur Änderung von Vorschriften im Steuerberatungsrecht sowie im Steuerrecht verabschiedet. Die ursprünglich vom Bundestag verabschiedete Fassung wurde im Bundesrat aufgrund der darin vorgesehenen Entlastungsprämie für Arbeitnehmer abgelehnt.
FG Hamburg : Hinzuschätzungen bei einem Restaurantbetrieb
Das FG Hamburg hat entschieden, dass die Übertragung einer Hinzuschätzung von einem Jahr auf ein anderes ohne Nachweis gleicher Betriebsstrukturen nicht zulässig ist.
FG Düsseldorf: Niederländische Altersrente mit Besteuerungsanteil anzusetzen
Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass eine vom niederländischen "Algemeen Burgerlijk Pensioenfonds" gezahlte Altersrente im Rahmen des Progressionsvorbehalts mit dem Besteuerungsanteil anzusetzen ist.
Pflege-Pauschbetrag: Nachträgliche Berücksichtigung des Pflegegrads
Wenn ein Pflegepauschbetrag in der ursprünglichen Steuererklärung nicht beantragt worden ist, stellt sich die Frage, ob ein Einkommensteuerbescheid nachträglich geändert werden kann.
Überblick: Alle am 11.6.2026 veröffentlichten Entscheidungen
Am 11.6.2026 hat der BFH drei sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.
Serie: Kanzleien zwischen Alltag und Zukunft: Sofortmaßnahmen: So entlasten Kanzleien ihr Tagesgeschäft
Steigende Anforderungen, knappe Ressourcen, wachsender Wettbewerb: Der Alltag in Steuerkanzleien blockiert den Blick für Veränderungen. Wer gezielt gegensteuert, schafft sich Luft – organisatorisch und mental.
FG Münster: Teilabgaben von Versicherungsbeständen eines Handelsvertreters
Werden zwischen einem Handelsvertreter und einer Versicherungsgesellschaft Teilabgaben von Versicherungsbeständen vereinbart, so können nach Auffassung des FG Münster ermäßigte Einkünfte nach § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG vorliegen, wenn die Teilabgaben jeweils eine eigenständige Funktion erfüllen.
Statistisches Bundesamt: Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den Spitzensteuersatz
Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 7,4 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem zu versteuernden Einkommen.
Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Neustarthilfe: Rückforderung bei verletzter Mitwirkungspflicht
Das OVG Saarlouis bestätigt die Rückforderung einer Neustarthilfe, weil der Antragsteller Nachfragen der Bewilligungsstelle im Antragsportal nicht beantwortet hat. Der Beschluss zeigt, wie weit die Mitwirkungspflicht im Schlussabrechnungsverfahren reicht.
Sächsisches FG: Freiberufliche Tätigkeit oder Gewerbebetrieb bei einer Zahnarztpraxis
Das Sächsische FG hat entschieden, dass es weder für eine Einzelpraxis noch für eine ärztliche Gemeinschaftspraxis eine vorgegebene feste Anzahl angestellter Ärzte gibt, bei deren Überschreitung automatisch eine Umqualifizierung zum Gewerbebetrieb erfolgt.
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